In der Weihnachtszeit macht sich der kollektive Schatten bzw. der Emotionalkörper bzw. der Schmerzkörper sehr vieler Menschen wieder ganz besonders stark bemerkbar. Er drängt sich regelrecht auf.

Viele Menschen fühlen sich in dieser Zeit besonders empfindsam und verletzlich, man könnte auch sagen in seelischer Not. Der kollektive Schmerz des vermeintlichen Getrennt-seins ist aktiviert und kommuniziert die verborgene und offensichtliche Leidensgeschichte der Menschheit.

Schmerzhafte Gefühle der Einsamkeit, des Nichtgeliebt-seins, der Verloren- und Verlassenheit, der Trauer, der Isolation, der Schuldgefühle, der Haltlosigkeit und Schutzlosigkeit kehren ein. Kaum Jemand, der trotz Ablenkungsmanöver das nicht in gewissem Mass zu spüren bekommt.

Weihnachten ist deshalb eine besonders gute Zeit zur Heilung und Transformation der alten Energie.

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Wenn wir bereit sind, innezuhalten und den kollektiven Schmerz zuzulassen geben wir ihm die Chance zur Heilung.

Wir öffnen uns für das, was in uns ungeliebt und verdrängt ist und lassen es heimkehren in unseren Himmel auf Erden. Dieser Himmel ist in uns. Genauer gesagt, wir sind dieser Himmel, der alles so wie auch die Hölle in sich trägt und sie umwandelt, d.h. transzendiert. Dieser grosse innere Raum ist unsere wahre Natur des göttlichen Seins.

Hier in dieser grossen KRAFT  kann nichts bestehen ohne sich zu verändern und sich dieser Kraft anzugleichen.

Der grosse Schmerz des Mensch-seins ist nicht das Wahrnehmen der Gefühle, vielmehr schafft das Wegdrängen der Gefühle diese Pein.

Jetzt ist die Zeit zur inneren Ein-kehr. Das innere kehrt sich nach Aussen.

An Weihnachten kommen oftmals unsere Kinder zu uns nach Hause. Aber es wollen auch noch andere Kinder nach Hause kommen. Es sind die schmerzhaft verdrängten Gefühle der Vergangenheit aus nicht bewältigten bzw. nicht integrierten traumatischen Lebens-Erfahrungen.

Deshalb ist jetzt die Zeit besonders gut, diese zu heilen, d.h. sie zu transformieren durch liebevolle Aufmerksamkeit in unserer grossen KRAFT, der Liebes-Kraft, die wir sind.    Marthamaria 🙂