Es gibt beinahe keine Frage, die so viele Menschen beschäftigt, wie die der Lebensaufgabe.
Aber insbesondere meinen Retreat-Teilnehmern brennt diese Frage auf der Zunge und manchmal auch im Herzen: Warum habe ich meine Lebensaufgabe noch nicht gefunden? Und wie kann ich sie finden?

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Dazu möchte ich sagen, dass die Lebensaufgabe nicht eine Idee ist, die wir uns vorstellen könnten und die uns doch so viel Freude machen würde.
Man kann das vielleicht schon tun, aber bei der Lebensaufgabe geht es um etwas grundlegend anderes.

Solange wir innerlich nicht wirklich bereit sind, d.h. frei sind, kann sich die Lebensaufgabe in unserem Leben nicht entfalten, sie wird von den inneren hinderlichen Mechanismen der Vergangenheit, den Prägungs- sprich Ego-Mechanismen sabotiert und in Schach gehalten.

Es ist also notwendig, deine eigenen hinderlichen Mechanismen zu erkennen und sie zu erlösen. Das bedeutet, hinzuschauen, vom Morgen bis am Abend, um zu sehen, was deine verborgenen Handlungs-Motive hinter allem sind.
Dazu brauchst du absolute Bereitschaft, deine Wahrheit bzw. Täuschung zu durchschauen.

So können wir den inneren wahren Kern, Das, was wir wirklich sind, freilegen.
Unsere Lebensaufgabe hat gewissermassen tatsächlich etwas mit aufgeben zu tun, nämlich all das aufzugeben, was der wahren Bestimmung nicht dienlich ist.

Bist du bereit, dich selbst in den Dienst von etwas Grösserem zu stellen?

Es geht dabei nicht um Dich, um das, was Du davon hast. Denn das ist genau die Mangel-Haltung des EGO‘s  und auch das Hindernis. Deine Bestimmung kommt aus der Haltung des freien Gebens ohne etwas zurück zu erwarten, und um den Dienst am Leben selbst. Du bist die nie versiegende Quelle allen Seins!   Marthamaria